Apple wird aktuell von Hackern erpresst. Die „Turkish Crime Family“ fordert von dem US-Amerikanischen Unternehmen ein Lösegeld und droht mit der Löschung einer Vielzahl von iCloud-Konten. Da Appleprodukte auch mehr und mehr in Unternehmen eingesetzt werden, haben wir uns mit dem Thema befasst und geben hier unsere Einschätzung dazu ab.

Die „Turkish Crime Family“ fordert eine Summe von 700.000 US-Dollar, sowie ein bisher geheim gehaltenes weiteres Entgegenkommen seitens Apple. Andernfalls droht die Gruppe von Hackern damit, hunderte Millionen von iCloud-Accounts zu löschen.

Zu den Fakten: Es konnte noch immer nicht geklärt werden, wie viele Accounts genau betroffen sind. Allerdings steht fest, dass es keine Einbrüche in Apples Systeme selbst gab. Die Accounts, bestehend aus E-Mail-Adresse und Passwort, scheinen Untersuchungen zufolge vorwiegend aus früheren Einbrüchen bei Evony, Last.fm und LinkedIn zu stammen.

Was sagt uns das? Wer für mehrere Services, wie beispielsweise LinkedIn, Xing, Amazon oder eben iCloud, dieselbe E-Mail-Adresse benutzt, dem empfehlen wir auf keinen Fall auch überall dasselbe Kennwort zu benutzen. Denn wer es schafft, die Zugangsdaten einer Ihrer genutzten Services zu ergattern, hat sonst automatisch Zugriff auf alle Ihre Services.

Weiterhin sollte Ihr Apple-Account durch die 2-Faktor-Authentifizierung geschützt werden. Durch diese Methode ist gewährleistet, dass nur von vertrauenswürdigen Geräten/Telefonnummern Änderungen an ihrem Account vorgenommen werden können.

Weitere Informationen über die 2FA und wie Sie diese einrichten können, erfahren Sie hier.

Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema:

David Luxem
Systemberatung und -integration
Tel.: +49 (0) 2632 296 300