Dank der heutigen Spamfilter, landet aktuell kaum noch Kommunikationsmüll in den Posteingängen von Mail-Accounts. Doch neusten Studien zu Folge, stieg der Anteil der Spammails zwischen 2014 und 2015 wieder an.

Die Zunahme mobiler Endgeräte könnte hierbei eine zentrale Rolle spielen. Der größte Anteil von Spammails wird über Botnetze versendet. Dabei handelt es sich um zahlreiche infizierte und gekaperte Endgeräte. Beliebt sind hier vor allem Smartphones. Sie sind in der Regel ununterbrochen eingeschaltet und vor allem auch heute noch in der Regel nicht geschützt.

Neben dem typischen Spam, Phishing und Schadspam gibt es mittlerweile eine Tendenz zum Spear Phishing. Es handelt sich hierbei um personalisierte E-Mails mit authentischen Daten, wie die richtige Anrede oder Anschrift und Telefonnummer der Opfer. Ziele sind neben Bankkunden auch Nutzer von iTunes. Diese Angriffe sind meist gezielt auf einige wenige Personen gerichtet und gerade für Laien kaum erkennbar. Vor allem Unternehmen und Organisationen sind neben Massenmails Ziel von aufwendig personalisiertem Spam mit dem es ein klassischer Spamfilter schwer hat.

Daher ist es wichtig an dieser Stelle den Gefahren solcher Mails von zwei Seiten entgegenzutreten. Zum einen die technologische Abwehr von Gefahren und zum anderen die Sensibilisierung der Mitarbeiter. Denn jeder von ihnen sollte wissen wie mit potenziell gefährlichen Mails umzugehen ist.

Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema:

David Luxem
Systemberatung und -integration
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